Glasfaserverstärkter Kunststoff

Bester Schutz für empfindlicher Feldgeräte und Anlagen dank bewährter GFK-Umhausungen

INTERTEC verwendet ein firmeneigenes Verbundmaterial aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), bzw. glasfaserverstärktem Polyester (GFP) für die Konstruktion von Schutzkästen, Schutzschränken und Schutzhäusern. Die grundlegende Anpassungsfähigkeit dieses High-Tech-Materials ermöglicht es den Gehäusen, einzelne oder mehrere anwendungsspezifische Schutzfunktionen zu erfüllen. Es bietet im Hinblick auf Festigkeit, Gewicht und Korrosionsbeständigkeit unschlagbare Vorteile für die Herstellung von Umhausungen für den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen.

Verarbeitung

INTERTEC verarbeitet glasfaserverstärkten Kunststoff in einer Vielzahl von Verfahren, unter anderem im Heißpressverfahren SMC (Sheet Moulded Compound), im Vakuumverfahren RTM (Resin Transfer Moulding), als Flachbahnmaterial, im Pulltrusionsverfahren oder mittels Handlaminierung, um den Anforderungen an Schutzvorrichtungen im Feld gerecht zu werden. Erweiterte Isolierung, Beschichtungen und andere Optionen können eingesetzt werden, um Herausforderungen wie korrosive, abrasive und feuchte Betriebsumgebungen, Brandschutz und Vandalismus zu meistern.

SMC-Heißpressverfahren

Bei diesem Verfahren wird der mit Reaktionsharzen vorimprägnierte GFK-Werkstoff (Sheet Moulding Compound) aus Langfasern und 2-Komponenten Polyester in einer Form bei 130 °C gepresst. Diese Temperatur zersetzt den Inhibitor, der im Werkstoff enthalten ist, wodurch die Harze aushärten und mit den Glasfasern verschmelzen.

SMC-Heißpressverfahren

Vakuumformen

Beim Vakuumformen werden zunächst zwei Negativformen mit Deckschichtharz beschichtet. Nach dem Aushärten werden zwischen den beiden Schichten mehrere Lagen Glasfasergewebe und PU-Schaum gelegt und mit Harz durchtränkt. Das Bauteil (Seitenteil, Tür, Dach oder Boden) wird anschließend vollständig im Vakuum ausgehärtet, wodurch eine optimale und gleichmäßige Verteilung des Polyesterharzes gewährleistet wird. Gleichzeitig werden Lufteinschlüsse beseitigt. Das Ergebnis ist ein widerstandsfähiges, hoch belastbares und gut isolierendes in sich geschlossenes Teil.

Vakuumformen

Sandwichbauweise

Hier werden je nach Anwendung GFK-Platten mit einer oder mehreren Isolierschichten verklebt und verpresst – beispielsweise Polyurethanschaum bei temperaturkritischen Lösungen oder Steinwolle für Feuerschutzanwendungen. Das Flächenträgheitsmoment dieser Bauweise sorgt außerdem für eine hohe Festigkeit und Steifigkeit.

Sandwichbauweise

Flexibel und leicht, aber trotzdem stabil

GFK hat eine ähnliche Festigkeit wie Edelstahl, wiegt aber etwa 75% weniger. Dies ist vor allem bei Anwendungen wichtig, in denen das Gewicht entsprechender Konstruktionen eine ausschlaggebende Rolle spielt, wie beispielsweise auf Offshore-Plattformen oder städtischen Dächern. Darüber hinaus wird auch der Transport und die Montage an abgelegenen Orten erheblich erleichtert. Dank der verstärkten Sandwich-Bauweise mit einer Innen- und Außenhaut, die einen Kern aus leichtem, isolierendem PU Schaum umschließen, bieten unsere Umhausungen eine ausgezeichnete Stabilität gegenüber Explosionen, Erdbeben oder Gewalteinwirkung.

Die Leistung des Grundwerkstoffs wird je nach Anwendung noch zusätzlich von INTERTEC verbessert. Größere Wandstärken oder Doppel-Sandwich-Design und eine optimierte Faserausrichtung ermöglichen es, Schutzgehäuse für Mess- und Analysegeräte mit Verstärkungen an den Kanten/Ecken herzustellen, so dass sie besonders schweren Belastungen standhalten können.

Gleichzeitig erfüllt unser GFK-Verbundmaterial relevante Zerbrechlichkeitsrichtlinien: Die Umhausung kann, wenn vorgesehen, so konstruiert werden, dass sie aufgrund ihrer geringen Masse beim Aufprall nachgibt oder zerbricht.

Reißlänge von GFK im Vergleich

Reißlänge von GFK im Vergleich

Hitze- und Kältebeständigkeit

Im Vergleich zu Metall bieten die GFK-Verbundwerkstoffe von INTERTEC eine 1000-fach bessere Wärmebeständigkeit, wodurch sie auch extremen Temperaturen problemlos standhalten können. Während die strukturelle Integrität herkömmlicher Materialien unter sehr niedrigen oder sehr hohen Temperaturen leidet, kann GFK selbst bei -65°C und +80°C ausgezeichnete Stabilität garantieren.

Die geringe Wärmeleitfähigkeit von GFK und die zusätzliche Isolierung der Wände reduzieren zudem den Energiebedarf für Heiz- oder Kühlsysteme. Die damit verbundenen konstanten klimatischen Bedingungen sorgen dafür, dass die integrierten Geräte auch bei extremen Witterungsverhältnissen problemlos funktionieren können – und das ganz ohne Kältebrücken.

Korrosionsbeständigkeit

Im Gegensatz zu Metallgehäusen baut sich das GFK-Verbundmaterial von INTERTEC in keiner nennenswerten Weise ab und garantiert somit eine wartungsfreie Lebensdauer von über 30 Jahren. Moderne Beschichtungen bieten den Polyesterplatten zudem einen ausgezeichneten Schutz gegen UV-Strahlung und Abrieb in staubigen oder sandigen Umgebungen.

Selbst unter extremen korrosiven Bedingungen, bei denen die Umhausung Schwefel, Chlor, Meersalz, gängigen Petrochemikalien oder Luftschadstoffen ausgesetzt ist, bietet das Material eine herausragende Widerstandsfähigkeit.

Brand- und Explosionsschutz

Spezielle Ausführungen unserer GFK-Umhausungen bieten antistatischen Schutz, Explosionsschutz und Feuerbeständigkeit. Durch die Einbettung von Mineralwolle zwischen GFK-Platten können die Gehäuse Feuer bis zu 120 Minuten lang widerstehen. Unser Produkt widerstand selbst einen Brandtest mit den Anforderungen nach ANSI UL 1709 - mit einer schnell ansteigenden Temperaturkurve, wie sie für Kohlenwasserstoff-Brände typisch ist.

Elektromagnetische Transparenz

Das Verbundmaterial ist außerdem elektromagnetisch transparent gegenüber Funkwellen, die z.B. bei den Mobilfunkstandards LTG oder 5G zum Einsatz kommen.

Eine Umhausung aus GFK eignet sich daher sehr gut für Antennen und Systeme der Kommunikationstechnik.

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